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Wir sind drin...
Geschrieben von: Mike   
Image... auch wenn es am Ende doch nicht so ganz einfach war. All die Angst um genügend niedrige Estrichrestfeuchte war allerdings unbegründet. Mit Hilfe der großen Industrietrockner hatten wir am Ende sowenig davon, dass das Messgerät praktisch nichts mehr anzeigte. Demgemäß konnte der Türeinbau und die Laminatverlegung planmäßig starten und am 15.8 stand der Möbelwagen vor der Tür.

Dummerweise hatten wir an diesem Tag ausgesprochen schlechtes Wetter. Wochenlang gab es schönsten Sonnenschein, fast jeden Tag. Aber gerade an diesem Umzugstag goss es wie aus Kannen. Ich habe mir erst gar nicht die Mühe gemacht, mich wasserfest zu bekleiden, es hätte sowieso nichts genützt. Da es trotzdem relativ warm war (und durch die Arbeit friert man natürlich sowieso nicht) bin ich die ganze Zeit nur in leichter Anzugsordnung (und Sandalen) umhergewetzt. Der Umzugswagen kam leider eine halbe Stunde verspätet (also erst 8:00 UIhr), aber die Träger hielten sich nicht mit langen Reden auf und haben sofort angefangen im hohen Tempo die Kartons aufzuladen. Dabei stellte sich heraus, dass der LKW bei weitem nicht alles in einem Rutsch aufnehmen konnte (klare Fehleinschätzung des Gutachters bei der Wohnungsbesichtigung), also musste der Wagen zweimal rollen, was natürlich entsprechend viel extra Zeit kostete. Am Ende waren wir nach rund 12h durch und saßen nun auf einem Haufen Kartons in unserem neuen Haus.

 Völlig klar, die nächsten Tage standen ganz im Zeichen der Pionierarbeit: Lampen anbringen, Keller einräumen, endlos Kisten auf den Dachboden tragen, Kleiderschrank und Bett aufbauen (das Schlafzimmer haben wir komplett ersetzt), Arbeitszimmer in arbeitsfähigen Zustand versetzen, Netzwerkverkabelung vervollständigen, Telefon und Internetanbindung auf die Reihe bringen und und und. Zum Glück hatte ich Urlaub und konnte mich diesen Sachen mit voller Hingabe widmen.Es ist schon erstaunlich, wie wichtig es ist Licht im Haus zu haben. Vorrübergehen hatten wir unsere Nachttischlampen strategisch positioniert, damit man auf dem Weg zur Toilette nicht über die noch verpackten Gitarren fiel. Aber nachdem nun fast alles montiert ist (im Wohnzimmer fehlen noch Leuchtmittel, weil wir uns noch nicht entscheiden konnten) hat man nicht nur überall unfallfreien Verkehr, sondern kann auch abends das Haus ganz romantisch in voller Beleuchtung erstrahlen sehen.

Aber nun genug der Worte, wir wollen Bilder sehen. Eine kleine Überraschung ist auch dabei.

Eine Wohnzimmerecke am Einzugstag. In der anderen Hälfte, der Küche, stapeln sich schon ein Teil der Kisten. Tims Zimmer war zuerst bewohnbar. Er sollte gleich ein ordentliches Zimmer bekommen, da er am darauffolgenden Montag seinen Start ins Gymnasium hatte. Ein paar Tage später war auch das Arbeitszimmer endlich benutzbar. Hier ein Blick von meinem Arbeitsplatz aus dem Fenster. Unsere beiden Arbeitsplätze nochmal in der Halbtotalen. Im Hintergrund an der Wand, die Wechselsprechanlage. Aus dem Arbeitszimmer hinaus, in den Flur. Außer Licht allerdings noch nicht viel zu sehen dort. Jetzt sieht das Wohnzimmer doch schon viel wohnlicher aus. Es fehlt leider noch die Wohnzimmertür, aber die wird in etwa einer Woche eingebaut. Ein Blick in die mediale Ecke zeigt, auch hier alles im Lot. Allerdings wirkt selbst der 42 Die Küche ist nun auch benutzbar und im Ofen brutzelt schon eins unserer Lieblingsgerichte: Nudelauflauf. Hier ist die erwähnte Überraschung: wir haben einen neuen Mitbewohner. Darf ich vorstellen: Jackie Einige Tage war sie sehr verunsichert (sie ist noch ganz jung, erst im Mai geboren), aber jetzt liegt sie am liebsten neben meinem Monitor im Eingangskorb. Die oberste Etage werde ich wohl abschreiben müssen. Und wie das immer so ist. Katzen und Kinder müssen ständig spielen. Während dieser Zeit wurde auch endlich unser, schon für viele Tage vorher avisierter, Carport fertig gestellt. Zunächst dachte ich daran, einfach so einen Fertigcarport und eins von diesen Hüttchen zu kaufen, aber da der Zimmermann, nicht nur beim Dach, sondern auch beim Richtfest eine gute Figur gemacht hatte, und wir außerdem nicht unbedingt standardmäßige Bodenverhältnisse haben (einfahrtstechnisch gesehen), habe ich am Ende einen Aufbau aus Zimmermannshand in Auftrag gegeben. Plötzlich hatten wir ein 54 m<sup>2</sup> großes Dach vorm Haus. Der linke Teil besteht aus der 6 x 6 m<sup>2</sup> Abstellfläche für die Autos. Der restliche Teil von 3 x 6 m<sup>2</sup> dient uns nun als Geräteschuppen. Hier noch ohne Verkleidung. Dafür musste auch der Außenfühler der Wärmepumpe ein wenig verlagert werden. Zimmermannsarbeit par excellance. Am Ende sieht es nun so aus (hier noch ohne Fenster im Geräteschuppen).

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 17. Januar 2009 um 13:16 Uhr